Archiv 2011

19.12.11 Berlin: FASD-Zentrum schließt zum Jahresende

Das Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden an der Charité Berlin muß zum Jahresende wegen Geldmangels seinen Betrieb einstellen. Damit gibt es in Deutschland nur noch eine Institution an der Uniklinik Münster, die auf die Diagnostik von Kindern mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) spezialisiert ist. Alle Diagnostik-Termine dort sind bis 2013 ausgebucht. Mehr

Quelle: www.taz.de   

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05.12.11 Pinneberg: Ferienfreizeit für Kinder aus Suchtfamilien 4.- 6.1.12

Die Suchtberatung Pinneberg lädt Jungen und Mädchen im Alter von ca. 7-12 Jahren zur Winterferienaktion „Spannung  - Spaß - Spiel“ ein.

Die Ferienaktion vom 4.- 6.Januar 2012 richtet sich an Kinder, in deren Familien eine Suchtmittelabhängigkeit oder Suchtmittelmissbrauch Thema ist oder sein könnte. Im Vordergrund stehen Spiel und Bewegung sowie kreative Gruppenaktivitäten. Außerdem wird es Zeit für Gespräche geben, in denen die Kinder von ihren Erfahrungen in der Familie, Schule und Freizeit erzählen können.

Für die Ferienaktion ist eine Anmeldung bis zum 16.12.2011 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kontakt:
Suchtberatung Pinneberg
Bahnhofstraße 29-31
25421 Pinneberg
Tel.: 04101 - 40 887 - 0
suchtberatung.pinneberg@diakonie-hhsh.de

 

Quelle: Suchtberatung Pinneberg

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29.11.11 Uithuizen: Europäische NGOs starten Kampagne für Warnhinweis auf Alkoholflaschen

24 europäische Nichtregierungsorganisationen starten im Dezember eine Kampagne für die Einführung von Warnhinweisen auf Alkoholflaschen, die Frauen auf die Gefahren von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hinweisen sollen. In Frankreich sind die Warnhinweise bereits gesetzlich vorgeschrieben. Durch Briefaktionen sollen europäische Politiker/innen aufgefordert werden, sich für die europaweite verpflichtende Einführung der Warnhinweise auf Flaschen und in Werbeanzeigen einzusetzen. Mehr Infos hier

Alkhohol in der Schwangerschaft ist eine der häufigsten Ursachen für angeborene Behinderungen. Allein in Deutschland kommen nach Einschätzung der Bundesdrogenbeauftragen jährlich ca. 10.000 Kinder auf die Welt, die unter Fetalen Alkoholspektrum-Störungen leiden.   

Kontakt zur Kampagne über:

E-Mai: diane.black@fasstichting.nl

Facebook: fb.com/alcohol.labels

Twitter: @alcohol_labels

Quelle: FAS Stichting Nederland 

 

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23.11.11 Berlin/Düsseldorf/Hamburg: Poster zur Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien ist da

poster aktionswoche klein

Das Poster zur Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien (12.-18.2.2012) ist erschienen. Es kann entweder in gedruckter Form bestellt oder als PDF von der Website der Aktionswoche heruntergeladen werden.

Wer eine Aktion oder Veranstaltung zur Aktionswoche plant, kann die gedruckte Variante des Posters nutzen. Auf einer Freifläche ist Platz für Hinweise. Mit wenig Aufwand kann die Freifläche mit Etiketten als Werbefläche gestaltet werden. 
Info und Bestellung hier

Wer die Aktionswoche unterstützen will, ohne eine Veranstaltung zu planen, kann das Poster ohne Freifläche als PDF von der Website der Aktionswoche herunterladen, auf einem USB-Stick speichern, in einem Copy-Shop ausdrucken und an geeigneten Orten aushängen. Info und Download hier

Nachricht von NACOA

 

 

 

 

 

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15.11.11 Berlin: Bundesdrogenbeauftragte fordert Unterstützung für Kinder aus Suchtfamilien

Anläßlich der Präsentation der Jahresberichte der deutschen und der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat die Drogenbeauftrage der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, mehr Unterstützung für Kinder suchtkranker Eltern angemahnt. Diese Kinder sind besonders häufig von Armut und sozialer Benachteiligung betroffen. Einige dieser Kinder sind bereits im Mutterleib durch den Drogenkonsum ihrer Mütter gesundheitlich geschädigt worden. Häufig leiden sie unter Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen.„Kinder aus suchtbelasteten Familien und deren Eltern erhalten in unserem Land häufig noch nicht die Unterstützung, die sie benötigen," so die Drogenbeauftragte. „Es ist unsere Aufgabe, den betroffenen Personen Hilfen zur Seite zu stellen. Ich setze mich daher für eine Verbesserung ihrer Situation ein. Ein erster erfolgreicher Schritt ist uns durch das neue Bundeskinderschutzgesetz gelungen. Die öffentliche Jugendhilfe wird nun durch das Gesetz verpflichtet, bei einer von Sucht betroffenen Familie mit den örtlichen Suchtberatungsstellen zusammenzuarbeiten."

Quelle: www.drogenbeauftragte.de

 

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14.11.11 Frastanz: TV-Beitrag über Kinderbilderbuch "Fluffi"

In einem Fernsehbeitrag des Österreichischen Rundfunks wird das von NACOA Deutschland herausgegebene Kinderbilderbuch "Fluffi" der beiden Wiener Autorinnen Hanna Grubhofer und Bärbl Weingartshofer vorgestellt. Anlaß war ein  Symposium zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien in Frastanz/Vorarlberg, auf dem Autorin Hanna Gruhofer das Buch im Rahmen eines Fachvortrages präsentierte. 
Zum Video hier
Bestellmöglichkeit für das Kinderbilderbuch hier

Quellen: ORF ; www.mariaebene.at

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11.11.11 Berlin//Düsseldorf/Hamburg: Dritte Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien Februar 2012

Vom 12. bis 18. Februar 2012 findet die dritte deutschlandweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. In dieser Woche soll in Öffentlichkeit und Medien auf die vergessenen Kinder suchtkranker Eltern aufmerksam gemacht werden. Für Projekte und Selbsthilfegruppen, die Hilfeangebote für Kinder aus Suchtfamilien bereit halten, ist die Aktionswoche eine Gelegenheit, um mit Veranstaltungen und Aktionen vor Ort auf ihre Angebote aufmerksam zu machen und Menschen zu sensibilisieren, die beruflich mit Kindern arbeiten.

Jede/r, der/dem Kinder aus Suchtfamilien am Herzen liegen, kann sich an der Aktionswoche beteiligen. Dafür gibt es auf der zentralen Aktionswochen-Website www.coa-aktionswoche.de/ Informationen, Tipps, Materialien und die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen in den deutschlandweiten Veranstaltungskalender einzutragen. Hier kann auch das Poster zur Aktionswoche bestellt werden, das sich mit wenig Aufwand als Werbeträger für Veranstaltungen und Aktionen vor Ort gestalten lässt.

Initiatoren der Aktionswoche sind die Vereine Kunst gegen Sucht, NACOA Deutschland und Such(t)- und Wendepunkt. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Katrin Sass und wird von der BARMER GEK und den VZ-Netzwerken (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ) unterstützt.

Nachricht von NACOA

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11.11.11 Iserlohn: Jährlich 6750 Kinder mit schweren Schäden durch elterliche Sucht

In Deutschland erleiden nach Schätzung von Prof. Dr. Ruthard Stachowske (Evangelische Hochschule Dresden) jedes Jahr 6750 Kinder schwere Schäden durch die Sucht Ihrer Eltern. Neben Schäden durch Vernachlässigung und Misshandlung nannte Stachowske bei einem Vortrag bei "Drobs Iserlohn" auch Schäden durch Alkohol- und Drogenkonsum während der Schwangerschaft. Stachowske hielt der Politik vor, dass sie die Dimension und die Bedeutung dieses Misstandes angsichts des demografischen Wandels noch nicht ansatzweise verstanden habe. Ferner bemängelte er die öffentliche Verteufelung von Drogen bei gleichzeitiger Verharmlosung des Alkohols, Ausbildungsdefizite bei Therapeuten, und personenzentrierte Hilfesysteme, die das System Familie nicht erfassen. Mehr> 

Quelle: WAZ

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07.11.11 Kollow: Aktion Weiße Weihnacht geht ins vierte Jahr

logo weisse weihnacht klein

Auch 2011 findet in Deutschland und der Schweiz die Aktion «Weisse Weihnachten» statt, die auf die schwierige Lebenssituation von Kindern aus suchtbelasteten Familien aufmerksam macht.

Weihnachten ist das schönste Fest für Kinder, und unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf ihre Wünsche. Kinder möchten, dass die Erwachsenen für sie da sind und sich normal und nett benehmen. Auch wenn sich viele Erwachsene in Anwesenheit von Kindern beim Trin­ken zurückhalten, gibt es doch kaum ein Kind, das sich wohl fühlt, wenn es mit an­getrunkenen Erwachsenen zusammen ist.

Am schlimmsten leiden natürlich die Kinder, die mit alkoholkranken Eltern aufwachsen. Der Alkoholkonsum in Deutschland und in der Schweiz befindet sich auf einem hohen Niveau, und darunter leiden besonders die Kinder.

Im Rahmen der aus Skandinavien stammenden Kampagne «Weisse Weihnachten» werden Erwachsene deshalb gebeten: Verzichten Sie auf alkoholische Getränke, wenn Sie Weihnachten mit Kindern und Ju­gendlichen verbringen. Um der Kinder willen, aber auch um Ihrer selbst willen. Achten Sie auf die Zeit, die Sie mit ihnen verbringen. Und wenn Sie dieses Jahr Weihnachten nicht mit Kindern feiern, können Sie den Vertrag deshalb unterschreiben, um Weisse Weihnachten aus Solidarität mit den viel zu vielen Kindern zu feiern, in deren Zuhause zu viel Alkohol getrunken wird.

Bitte sorgen Sie auch 2011 wieder für Weisse Weihnachten!

In Deutschland: www.weisse-weihnacht.info

In der Schweiz: www.weisse-weihnachten.ch

Quelle: www.weisse-weihnacht.info<

 

 

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21.10.11 Berlin: Steuerzahlerbund empfiehlt bessere Betreuung von Kindern alkoholkranker Eltern

Der Bund der Steuerzahler hat in seinem neuesten "Schwarzbuch der öffentlichen Verschwendung" dokumentiert, dass trotz vielfach leerer öffentlicher Kassen Steuergelder in Millionenhöhe "aus dem Fenster geworfen werden", so dessen Präsident Karl Heinz Däke. Hierzu werden im Schwarzbuch zahlreiche Beispiele von Steuerverschwendung durch Berliner Senats- und Bezirksverwaltungen aufgelistet. Besser angelegt seien die Gelder zum Beispiel in der Betreuung vernachlässigter Kinder von alkoholkranken Eltern, empfahl der Steuerzahlerbund. Projekte für Kinder aus suchtbelasteten Familien müssen in Berlin teilweise ohne jegliche öffentliche Unterstützung arbeiten, weil für sie angeblich kein Geld da ist.

Quellen: Der Tagesspiegel und NACOA Deutschland. Mehr Infos hier

 

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03.10.11 Köln: Projekt Trampolin: Fortsetzung nach Modellphase ungewiß

In einem Inteview gegenüber der ARD hat sich Professor Michael Klein vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung zum Verlauf und zur Zukunft des Bundesmodellprojekts "Trampolin" geäußert. 220 Kinder haben seit Beginn der Modellphase 2010 an dem Präventionsprogramm für Kinder aus suchtbelasteten Familien teilgenommen. Eine große Schwierigkeit bestand darin, überhaupt Kinder für die Teilnahme zu gewinnen, so Klein. Er bemängelte in diesem Zusammenhang nach wie vor Schwierigkeiten im Suchthilfesystem, dessen Angebote immer noch zu stark allein auf die Behandlung der Suchtkranken zugeschnitten seien, deren Kinder aber übersähen. 

Ob das Projekt Trampolin auch nach dem Ende der Modellphase weitergeführt werden kann, ließ Klein offen. Wenn "Trampolin" seine Ziele erreiche, könne der Gesundheitsminister den Ländern das Modellprojekt zur Umsetzung in der Fläche vorschlagen.

Quelle: www.ard.de

Siehe auch Neuigkeiten vom 16.03.2010 und 18.01.2008

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26.09.11 Köln: Zwei Veranstaltungen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft

Der Kölner Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) veranstaltet im Herbst zwei Veranstaltungen zum Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD):

- Fachtagung "Neue Präventionsansaätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit" am 12.10.2011, 14:00 - 17:00 Uhr. Mehr Infos hier

- Informationsveranstaltung "Das Fetale Alkoholsyndrom - erkennen und unterstützen" am 30.11.2011, 16:30 - 19:00 Uhr. Mehr Infos hier

Quelle: SKM, Köln

 

 

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12.09.11 Berlin: FASD-Zentrum droht das finanzielle Aus - Spendenaufruf

Die Arbeit des Berliner Zentrums für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden ist zum  Ende 2011 äußerst gefährdet, da das Spendenvolumen an die Stiftung für das behinderte Kind eine weitere Finanzierung nicht ermöglicht.

Dank einer Anschubfinanzierung von ‚Bild hilft e.V. – Ein Herz für Kinder' konnte die Stiftung für das behinderte Kind Anfang 2010 das Zentrum gründen, das sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) richtet. Im Zentrum untersuchen Kinderärzte/innen und Psychologinnen Betroffene, stellen die Diagnose und unterstützen bei kognitiven oder integrativen Schwierigkeiten sowie bei der Vermittlung längerfristiger Hilfen. Die Resonanz auf das Angebot ist groß. Täglich rufen 30 Patienten bzw. deren (Pflege-, Adoptiv-) Eltern an. Jährlich wurden etwa 200 - 250 Patienten abschließend untersucht und beraten.

Die Berliner Einrichtung wird das Jahr 2011 nicht überleben, wenn nicht großzügige Spenden an die „Stiftung für das behinderte Kind" dies verhindern.

Spendenkonto:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank Frankfurt
Konto-Nr. 2155672
BLZ 300 606 01

Das FASD lässt sich durch Alkohol-Abstinenz in der Schwangerschaft 100%ig vermeiden.  Deshalb stehen Aufklärungskampagnen über die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft im Zentrum der präventiven Arbeit der Stiftung („Mein Kind will keinen Alkohol", „0,0 promill in der Schwangerschaft"). Es werden etwa 4000 Kinder mit  FASD im Jahr in Deutschland geboren.

Quelle: Stiftung für das behinderte Kind

Siehe auch Neuigkeiten vom 08.04.10 und 16.04.10 

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09.09.11 Mainz: Gesundheitsminsterin warnt: Alkohol während Schwangerschaft und Stillzeit meiden

„Alkohol während Schwangerschaft und Stillzeit kann zu einer erheblichen, lebenslangen Schädigung des Kindes führen. Jährlich werden in Deutschland etwa 10.000 Kinder mit durch Alkoholkonsum bedingten Beeinträchtigungen geboren.“ Darauf wies rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Dreyer anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2011 hin. Kinder mit dem so genannten Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) sind häufig nicht in der Lage, ein eigenständiges Leben zu führen und benötigen auch als Erwachsene die Begleitung und Unterstützung von anderen.
„Es gilt daher, gezielt über die Gefahren aufzuklären und den Verzicht auf Alkoholkonsum während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit zu fördern“, so die Ministerin.

Quelle: http://msagd.rlp.de

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08.09.11 Mainz: Neue Online-Fortbildung zum Thema „Alkoholfrei in der Schwangerschaft"

Im Auftrag des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung eine Online-Fortbildung zum Thema „Alkoholfrei in Schwangerschaft und Stillzeit" entwickelt, die insbesondere von den Berufsgruppen wie Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger, Hebammen, Beraterinnen und Berater genutzt werden soll, die aufgrund ihrer Tätigkeit Kontakt zu schwangeren oder stillenden Frauen haben. Das kostenlose Fortbildungsangebot kann unter http://www.elearning.lzg-rlp.de (Zugangsschlüssel: maxundmoritz) aufgerufen und genutzt werden. Die Fortbildung ist Teil der aus Landesmitteln geförderten Kampagne http://www.mach-dir-nix-vor.de  zur Alkoholprävention, mit der für den Verzicht auf Alkohol in bestimmten Lebenssituationen, zum Beispiel während der Arbeit oder bei der Teilnahme im Straßenverkehr, geworben wird.

Quelle: http://msagd.rlp.de

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25.08.11 Berlin: Tag der offenen Tür anläßlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes

Anlässlich des internationalen Tages des alkoholgeschädigten Kindes, lädt das Evangelische Kinderheim Sonnenhof am 09. September 2011 von 15.00 bis 18.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Der Sonnenhof hat sich als integrative Einrichtung seit vielen Jahren auf die Betreuung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit FASD spezialisiert.

 

 Wo?    Neuendorfer Straße 60, 13585 Berlin

 

Was Sie erwartet:

- Eröffnung durch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, Grußworte von Martin Matz (Sozialstadtrat Bezirk Spandau) und Kerstin Jüngling (Fachstelle für Suchtprävention)

- Einführung in die Thematik Fetaler Alkoholspektrum-Störungen durch Professor Hans-Ludwig Spohr, Zentrum für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden an der Charité

- Einblick in die praktische Arbeit mit alkoholgeschädigten Kindern und Jugendlichen in unseren integrativen Wohngruppen

- Plakatausstellung „Kein Alkohol in der Schwangerschaft", erstellt von Zehlendorfer Gymnasiast/innen, Gesundheit 21 Steglitz-Zehlendorf 

- Film „Alkohol in der Schwangerschaft" von Pia Wuesthoff  (RTL)

-Gelegenheit zu Gesprächen und fachlichem Austausch an den Informationsständen verschiedener Institutionen, die mit dem Thema FASD befasst sind

- Tanztheater Aponi

- Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns, dass die Bundesdrogenbeauftragte, Frau Mechthild Dyckmans, zugesagt hat, den Tag mit uns zu begehen. Ihr ist die Initiative zur Entwicklung von Leitlinien zur Diagnostik der Fetalen Alkoholspektrum-Störungen zu verdanken, durch die von FASD betroffene Kinder in Deutschland früher als bisher erkannt und gefördert werden können. Auch Herr Martin Matz, Stadtrat für Soziales und Gesundheit des Bezirkes Spandau von Berlin hat sein Kommen zugesagt, der uns beim Aufbau der bundesweit ersten Wohngemeinschaft für Menschen mit FASD im Erwachsenenbereich unterstützt hat. Die Berliner Fachstelle für Suchtprävention wird durch ihre Leiterin, Frau Kerstin Jüngling, vertreten sein. Für den Verein FASworld Deutschland wird die Vorsitzende, Frau Gisela Michalowski, bei uns sein und wie die anderen Gäste für Fragen zur Verfügung stehen. 

Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) zählen zu den häufigsten angeborenen Behinde­rungen in Deutschland: nach vorsichtigen Schätzungen ca. 4000 Neugeburten pro Jahr. Die Dunkelziffer wird um mehr als das Doppelte höher angenommen. Acht von zehn  Kindern mit alkohol­be­ding­ten Schä­digungen sind ihr Leben lang auf Betreuung angewiesen. Amerikanische Studien geben die lebenslangen Kosten für jedes betroffene Kind mit 2 Millionen U.S. $ an.

FASD sind eine 100%tig vermeid­bare Behinderung, denn sie werden ausschließlich durch Alkoholkonsum werdender Mütter während der Schwangerschaft verursacht.

Quelle: Evangelischer Verein Sonnenhof

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