Regionalsprecher:innen
Die NACOA-Regionalsprecher:innen sind Ansprechpartner:innen in den einzelnen Bundesländern, die ehrenamtlich für NACOA tätig sind uns sich bestens in den Strukturen vor Ort auskennen. Dadurch können sie Hilfe vor Ort vermitteln, Auskunft zu landesspezifischen Zahlen und Daten geben sowie die aktuellen Bedarfe aus den Regionen an die NACOA-Geschäftsstelle transportieren und damit auf die Bundesebene bringen.
Zwei Mal im Jahr tauschen sich die regionalen Ansprechpartner:innen über Neuigkeiten aus den Bundesländern und zu spezifischen Themen rund um Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien aus. Ein weiterer Schwerpunkt sind die aktuellen Entwicklungen auf bundespolitische Ebene. Gemeinsam wird darüber diskutiert, mit welchen Mitteln und Methoden die Situation der Kinder verbessert werden kann. Ziel ist, einen kontiniuerlichen fachlichen Austausch zu etablieren, um so einen Überblick auf das bundesweite Geschehen zu erfassen.
NACOA Deutschland e.V. strebt an in jedem Bundesland ein Tandem aus Akteur:innen der professionellen Hilfe und der Selbsthilfe zu akquirieren.
Arbeiten Sie mit Kindern aus suchtbelasteten Familien, kennen sich mit den Strukturen in Ihrem Bundesland aus und haben Interesse am Austausch mit NACOA und Kolleg:innen aus anderen Bundesländern? Melden Sie sich gerne bei Christina Reich (reich@nacoa.de) oder Frauke Gebhardt (gebhardt@nacoa.de). Gemeinsam besprechen wir die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit.
Das Treffen der Regionalsprecher:innen von NACOA wird gefördert von:
Baden Württemberg
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Kontakt: baden-wuerttemberg@nacoa.de
Bayern
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Carsten Gahlen
Ich bin gelernter Dipl. Sozialarbeiter (M.Sc.) und Suchttherapeut. Aktuell arbeite ich als Fachdienstleitung der Caritas Fachambulanz für Suchterkrankungen in Garmisch-Partenkirchen.
Durch unser Abgebot möchte ich Kinder frühzeitig unterstützen, ihnen unbeschwerte Momente ermöglichen und dadurch helfen, die Transmission aufzubrechen.
Kontakt: bayern@nacoa.de

Caroline Schürmann
Ich bin COA und selbst suchterkrankte Mutter, die ihr Leben lang unter Stigma und Selbststigmatisierung litt. Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Gesundheitskommunikation (Dipl. Sozialwirtin, Kommunikationsberaterin) und helfe Menschen, die mit suchterkrankten oder psychisch erkrankten Angehörigen im Privat- und Berufsleben in verschiedenen Rollen umgehen, ihre Kommunikation und Umgang stigmafrei zu gestalten und so mehr Räume für ehrliche Gespräche über Alkoholprobleme zu öffnen. Mit GERTY NUSS helfen wir als Peer-Team insbesondere Fachkräften, Lehrkräften, Führungskräften und Familien mit Ihren Bezugsrollen in suchtriskanten oder bereits belasteten Beziehungen ein besseres Verständnis füreinander zu finden.
Kontakt: bayern@nacoa.de
Berlin
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Maria Usbeck
In meiner Funktion als Referentin in der Fachstelle für Suchtprävention Berlin liegt mein Schwerpunkt darauf, über Suchtbelastungen in Familien und deren Auswirkungen auf Kinder zu informieren und Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit betroffenen Familien zu fördern. Das Ziel ist, Kinder aus suchtbelasteten Familien zu stärken und ihnen durch geeignete Unterstützungsmöglichkeiten zu helfen, ihre Ressourcen zu entfalten und sich gesund zu entwickeln.
Kontakt: berlin@nacoa.de

Angela Schmidt (Elternzeit)
Seit fünf Jahren bin ich als Referentin in der Fachstelle für Suchtprävention Berlin tätig. Der Bereich „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ gehört zu meinen Haupttätigkeitsfeldern in der suchtpräventiven Arbeit. Dabei verfolge ich unter anderem das Ziel das Thema verstärkt in die Öffentlichkeit sowie Fachwelt zu bringen, damit durch verantwortungsvolles Handeln des Umfeldes die Kinder frühzeitig gesehen werden und die Möglichkeit bekommen entsprechende Hilfen zu erhalten.
Kontakt: berlin@nacoa.de
Bremen
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Edith Hatesuer
Seit 20 Jahren arbeite ich als Therapeutin mit Angehörigen von sucht- und psychisch erkrankten Menschen. Häufig geht es um Fragen, „Wie können wir auch unsere Kinder schützen und auf einen guten Weg bringe?“
Diese zentralen Fragen werden, meiner Erfahrung nach, häufig in Therapien vernachlässigt. Für mich ein Grund mehr mich diesen Fragen, nicht nur in meiner therapeutischen Arbeit sondern auch auf ehrenamtlicher Ebene zu widmen. Hier bietet NACOA einen guten Rahmen.
Kontakt: bremen@nacoa.de
Brandenburg
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Kontakt: brandenburg@nacoa.de
Hamburg
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Dr. Anke Höhne
Ich arbeite seit 2019 als Referentin für das Arbeitsgebiet „Kinder suchtbelasteter Eltern“ bei der Hamburger Fachstelle für Suchtfragen SUCHT.HAMBURG gGmbH. Ich bin gelernte Krankenschwester, studierte und promovierte Sozialwissenschaftlerin und habe mehrere beratungsbezogene Weiterbildungen (u.a. systemische Beraterin und Therapeutin - DGSF) absolviert.
Mein Tätigkeitsgebiet umfasst alles rund um Kinder, Familie und Sucht. Besonders wichtig ist mir die Sensibilisierung von Fachkräften für die Lebenswelt von Kindern, die in suchtbelasteten Familien aufwachsen, damit diese Kinder besser gesehen werden und ihnen passende Hilfen angeboten werden können. Ich koordiniere den Arbeitskreis „Kinder suchtbelasteter Eltern“ für Hamburger Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsfeldern und ein Fachkräftenetzwerk zum Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen für Fachkräfte aus der Suchthilfe. Ich biete Fortbildungen zu suchtbezogenen Themen an. Mein Fokus liegt dabei auf Kinderbüchern zu elterlichen Suchtbelastungen, Suchtbelastung in der Schwangerschaft, Suchtprävention und der stigmafreien Gesprächsführung mit suchtbelasteten Menschen. Als Kita-MOVE-Trainerin schule ich Fachkräfte aus dem Elementarbereich in den Grundlagen motivierender Gesprächsführung.
Neben meiner Tätigkeit für SUCHT.HAMBURG arbeite ich in der Erziehungs- und Familienberatung und freiberuflich in eigener Praxis. Hier komme ich ganz konkret mit Menschen ins Gespräch, die mit der elterlichen Suchtbelastung aufgewachsen sind, selbst Sucht- und/oder psychische Belastungen aufweisen oder sich Gedanken darum machen, welche Auswirkungen ihre Suchtprobleme auf ihre Angehörigen haben.
Kontakt: hamburg@nacoa.de
Mecklenburg-Vorpommern
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Dr. Kristin Pomowski
Ich arbeite beim Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und bin dort in der „Landesfachstelle Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien M-V“ (finanziert über ESF+) tätig. Über diese Rolle vertrete ich gemeinsam mit meinem Team die Funktion der regionalen Sprecherin für Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesfachstelle setzt sich in Mecklenburg-Vorpommern dafür ein, dass Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten mit ihren Herausforderungen und Lebenssituationen sichtbar werden und dass alle Verantwortlichen über kommunale Gesamtkonzepte gemeinsam daran arbeiten, die Situation der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien zu verbessern.
Kontakt: mecklenburgvorpommern@nacoa.de

Nicole Heyden
Ich arbeite als Projektleiterin beim Landesverband EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und organisiere die Projekte „Genesungsbegleitung in M-V“ und „Digitale Genesungsbegleitung“. In der EX-IN M-V Kultur versammeln sich Genesungsbegleiter*innen und andere Betroffene psychischer Erkrankungen und Behinderungen, von denen viele einen Erfahrungshintergrund als erwachsene Kinder aus psychisch- und/oder suchtbelasteten Familien mitbringen. Mit dieser Ressource organisieren wir einen Regionalgruppe aus der Betroffenenperspektive und lassen Erfahrungen und weitere Erkenntnisse in die „Landesfachstelle Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien M-V“ einfließen.
Kontakt: mecklenburgvorpommern@nacoa.de
Nordrhein-Westfalen
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Kontakt: nordrheinwestfalen@nacoa.de
Rheinland-Pfalz
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Nina Roth
Ich bin Diplom-Pädagogin und leite den Bereich Suchtprävention im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz. Seit vielen Jahren setze ich mich für Kinder aus suchtbelasteten Familien ein und baue landesweit Strukturen auf, um den Kindern ein Unterstützungssystem außerhalb ihrer Herkunftsfamilie zu bieten.
Multiplikator:innenprogramm „Kind s/Sucht Familie“ risflecting® - Leitung Studienweg
Kontakt: rheinlandpfalz@nacoa.de
Dirk Bernsdorff
Ich bin seit 2004 Mitglied bei NACOA und setze mich seit vielen Jahren für Kinder und erwachsene Angehörige von Suchtkranken ein. Ich arbeite in der Arbeitsgruppe "Erwachsene Kinder aus Suchtfamilien. Wir sind da." mit.
Kontakt: rheinlandpfalz@nacoa.de
Saarland
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Janina Meeß
Ich bin ausgebildete Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, in Weiterbildung zur systemischen Therapeutin und Beraterin (SGST) und seit 2005 im Beratungs- und Behandlungszentrum des Caritasverbandes Schaumberg-Blies e.V. tätig. Seit 2008 betreue ich dort das Angebot Wiesel für Kinder und Jugendliche aus Suchtbelasteten Familien. Zunächst auf den Landkreis Neunkirchen begrenzt, kooperieren wir seit 2009 mit dem Landkreis St. Wendel, sodass unsere Angebote auch dort vorgehalten werden.
Kontakt: saarland@nacoa.de

Cheyenne Weisgerber
Als Pädagogin und erwachsenes Kind aus einer suchtbelasteten Familie weiß ich, wie bedeutsam es ist, gesehen und verstanden zu werden. Heute arbeite ich in einer Selbsthilfe-Kontaktstelle und leite eine Online-Gruppe für erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien. Mit meinem Kinderbuch Tuuli Tumult möchte ich Kindern Mut machen, ihren Gefühlen zu vertrauen, darüber zu sprechen und sich Unterstützung zu holen, daher setze ich mich dafür ein, dass kein Kind mit seiner Situation unsichtbar bleibt.
Kontakt: saarland@nacoa.de
Sachsen
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Annedore Haufschild
Seit 2008 bin ich im Bereich der Suchthilfe tätig. Dabei lernte ich sowohl klassische Suchtberatung als auch den Bereich der Suchtprävention kennen. Mit unserer Fortbildung „Alles total geheim“ für den Kita-Bereich stiegen meine Kolleg:innen und ich immer tiefer ins Thema ein und hatten erste Kontakte zu NACOA. 2015 erschien unser Begleitheft zur Fortbildung. In PICKNICK, einem Projekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien, durfte ich erleben und unterstützen, wie Kinder ihren Umgang mit der herausfordernden Situation finden. Seit 2021 bin ich ausschließlich im Bereich der Prävention tätig. In der Werkstatt KonsumKompetenz des inpeos e.V. werde ich nicht müde, dem Thema regelmäßig einen Platz zu geben.
Kontakt: sachsen@nacoa.de

Christina Reich
Ich bin selbst COA und MutMentorin. Als zertifizierter Coach, Trainerin & Speakerin unterstütze ich Menschen, die in suchtbelasteten Familien aufgewachsen sind, auf ihrem Weg zur Heilung und inneren Stärke. In unserer MutCircle Community schaffen wir einen sicheren Raum für Austausch und Unterstützung. Weitere Infos: www.menschsuchtbindung.de
Kontakt: sachsen@nacoa.de
Schleswig-Holstein
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Ilka Glißmann (Elternzeit)
Seit 10 Jahren arbeite ich in der Kinder- und Jugendhilfe. Ich als Sozialarbeiterin und angehende Kinder- und Jugendtherapeutin möchte jungen Menschen und dem dazugehörigen System die Möglichkeit geben sich gestärkt und bunt aufzustellen.
Aus diesem Grund biete ich
- Sitzungen für junge Menschen mit einem eigenen Anliegen sowie
- Fortbildungen für Menschen aus dem pädagogischen Bereich zum Thema „Kinder stärken, Verantwortung übernehmen“ an.
Hauptberuflich bin ich für die kleinen Riesen tätig und arbeite hier mit jungen Menschen aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften.
Ich kann nichts an dem „war“ ändern, ich kann jedoch „ist“ leben und füllen.
Kontakt: schleswig-holstein@nacoa.de
Sandra Groß
Bis Ende 2024 war ich 20 Jahre Projektleiterin des Projekts "FITKIDS - Netze knüpfen für Kinder mit suchtkranken Müttern und Vätern". Als FITKIDS Geschäftsstelle durfte ich auf dem Hintergrund der Erfahrungen des lokalen Angebotes, ein Organisationsentwicklungsprogramm entwickeln und bundesweit Suchthilfeteams dabei unterstützen, die Kinder ihrer Klientel mit in den Blick zu bekommen. Über all die Jahre bestand eine enge Kooperation mit NACOA.
In diesen Jahren habe ich viel gelernt: Vor allem natürlich über das Leben als Kind in suchtbelasteten Familien, aber auch über die Kolleg:innen in der Sucht- und Jugendhilfe, die Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten im Hilfenetzwerk und die Bedeutung von Schuld und Scham zwischen allen Beteiligten. Die Kinder mit suchtkranken Eltern sind mir dabei zu einer Herzensangelegenheit geworden.
Meine Vision ist es, einen "Ankerplatzes" für erwachsene Kinder mit Suchtfamilien und die Verortung des Themas hier, auch für Fachkräfte, zu schaffen. Ich möchte als Supervisorin einen Platz bieten an dem man sein, sich orientieren und neue Perspektiven entwickeln kann. (www.supervision-himmelblau.de)
Wenn ich in meiner Rolle als Regionalsprecherin für Schleswig-Holstein einen Beitrag leisten kann, diesen Kindern, auch den erwachsenen Kindern mit suchtkranken Eltern das Leben leichter zu machen, so tue ich das sehr gerne!
Thüringen
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Beate Kühnel
Mein Name ist Beate Kühnel und ich arbeite seit 2013 im Präventionszentrum der SiT – Suchthilfe in Thüringen gGmbH. Inhaltlicher Themenschwerpunkt sind Familien, mit dem Fokus auf Kinder und Jugendliche, die in einem aus der Balance geratenen Familienalltag aufwachsen.
Zu meinem Job im Präventionszentrum bin ich gekommen, nachdem ich 6 Jahre Teil eines bis dahin einzigartigen Thüringer Modellprojektes war. In diesem habe ich mit Kindern aus betroffenen Familien gearbeitet, gelacht, geweint und gelernt. Die Beendigung der Modellzeit war zeitgleich der Startpunkt des heutigen Beratungsangebotes "LICHTWÄRTS" im Präventionszentrum. Ich bin also seit 2006 dem Thema eng verbunden. Bereits 2010 kam ich auch mit NACOA in Berührung – die Aktionswoche war alljährlich unser Anlass für Öffentlichkeitsarbeit, die Materialien Teil unserer Arbeit.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass ich nun gemeinsam mit Bodo Schmidt als Regionalsprecherin für Thüringen NACOA vertreten darf.
Kontakt: thueringen@nacoa.de

Bodo Schmidt
Mit der Gründung des „Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe und Angehörige Sonneberg“ im Jahr 2008, engagiere ich mich aktiv in der Suchtselbsthilfe bei den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe und der Suchtselbsthilfe in Thüringen. Als Mitbegründer des Landesverbandes, dessen Vorsitz ich 2017 übernahm, gilt mein Interesse neben den Suchtkranken, den Angehörigen und somit auch ihren Kindern
Bei allen unserer öffentlichen Veranstaltungen weisen wir auf die Stigmatisierung und Schicksale von Familien mit Suchthintergrund hin. Mein Ziel ist es, all die Menschen die an Schulen, Kindergärten und in Vereinen mit Kindern arbeiten, für dieses Thema zu sensibilisieren.
Kontakt: thueringen@nacoa.de