Archiv 2013

30.12.13 Berlin: Familienhebammen nehmen ihre Arbeit auf

In Berlin haben die ersten 20 Absolventinnen ihre Weiterbildung zur "Familienhebamme" erfolgreich beendet.

Angeboten wird der neue 10-monatige Zertifikatkurs an der staatlichen Alice-Salomon-Hochschule. Pro Jahr sollen zukünftig 40 Familienhebammen sowie Kindergesundheitspflegerinnen und -pfleger dort ausgebildet werden. Die "Familienhebammen" werden speziell ausgebildet, um Familien mit besonderen Belastungen oder Problemen bereits vor der Geburt des Kindes zu begleiten und diese zu unterstützen. Ihre Arbeit ist ein wesentlicher Teil der Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und damit ein weiterer Baustein des präventiven Kinderschutzes.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

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17.12.13 Osnabrück: Grünen Gesundheitsexperte fordert Neustart bei Alkoholprävention

Der Gesundheitsexperte der Grünenfraktion im Bundestag, ist mit der Alkoholpolitik der schwarz-gelben Koalition hart ins Gericht gegangen: Schwarz-Gelb habe die Alkoholindustrie geschützt und die einst geplante Nationale Strategie zur Alkoholprävention "beerdigt", sagte Terpe gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Wichtig wären zum Beispiel gesetzliche Regelungen für Testkäufe im Supermarkt und in Tankstellen", empfahl der Grünen-Politiker. "Auch die Alkoholwerbung sollte im Interesse des Jugendschutzes besser reguliert werden", riet der Drogen- und Suchtexperte seiner Fraktion.

Angesichts erneut gestiegener Zahlen von Klinikbehandlungen nach Alkoholvergifungen konstatiert Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ein Versagen der Gesellschaft und der Gesundheitspolitik: "Der Umstand, dass immer mehr Jugendliche alkoholsüchtig würden, ist ausschließlich auf Erwachsene zurückzuführen." Jedes Jahr werde eine neue Rekordzahl von sogenannten Komasäufern verkündet, doch weder gesellschaftlich noch politisch ändere sich etwas. Dabei sei längst bekannt, was den Alkoholmissbrauch in Deutschland begünstige, sagte Gaßmann: sehr niedrige Preise, eine sehr hohe Verfügbarkeit, etwa an Tankstellen, eine intensive Werbung und ein nicht funktionierender Jugendschutz. "All das wurde beim Tabak geändert, und da funktioniert es wunderbar."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

Vergleiche NACOA Neuigkeiten vom 13.9.13, 15.11.13 , 11.12.13  und 16.12.13

 

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12.12.13 Köln: Neue Studie: Entscheidend für späteres Trinkverhalten ist die Pubertät

Je früher Kinder und Jugendliche mit Alkohol in Kontakt kommen, desto riskanter ist ihr späteres Trinkverhalten. Diese Erkenntnis wird anhand einer Studie des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) um einen entscheidenden Faktor ergänzt: Vor allem die Pubertät ist der Zeitraum, in dem der Konsum von Alkohol ein späteres Suchtverhalten am stärksten beeinflusst.

Da die Pubertät bei Mädchen früher einsetzt, als bei Jungen, ist die riskante Reifungsphase bei den Geschlechtern unterschiedlich und muss bei Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen entsprechend berücksichtigt werden.
„Die neuen Studienergebnisse bestätigen eindrucksvoll, dass ein Hinauszögern des Einstiegsalters beim Alkohol trinken ein wichtiges Präventionsziel bleiben muss”, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

In der aktuellen Ausgabe des “Alkoholspiegel“, dem BZgA-Newsletter zur Alkoholprävention, werden unter anderem die Ergebnisse der Studie von einer der Co-Autorinnen, von Dr. Miriam Schneider, vorgestellt. Sie erklärt, wie Alkohol die neurobiologischen Entwicklungsprozesse im Gehirn von Jugendlichen nachhaltig stören kann.   

Der „Alkoholspiegel“ steht unter www.bzga.de/presse/publikationen/ zum Download bereit.

Bestellungen sind im Internet unter http://www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel/ sowie per Fax unter 0221-8992257 oder per E-Mail unter order@bzga.de möglich. Der „Alkoholspiegel“ wird kostenlos abgegeben.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Vergleiche NACOA Neuigkeiten vom 13.9.13, 15.11.13 und 11.12.13

 

 

 

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11.12.13 Hamburg: Seit 2003 Zunahme jugendlicher Komatrinker um 90 Prozent

Die Zahl der jugendlichen Komasäufer in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Statistischen Landesämter für 14 Bundesländer hervor, die von der Krankenkasse DAK-Gesundheit zusammengestellt wurden. Insgesamt landeten 2012 in diesen Ländern fast 26 000 junge Leute mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Viel extremer sei die Zehn-Jahres-Entwicklung. Im Vergleich zum Jahr 2003 gibt es eine Zunahme um fast 90 Prozent. Mehr

Quelle: dpa

Vergleiche NACOA Neuigkeiten vom 13.9.13, 15.11.13 und 11.12.13

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11.12.13 Helsinki: Finnland will Alkoholwerbung verbieten, um Kinder zu schützen

Der Gesundheits- und der Sozialausschuss des finnischen Parlaments befürworten ein Werbeverbot für alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit. Der Sprecher des Parlamentes sagte: "Es ist unser Ziel, die Situationen, in denen Kinder und Jugendliche Alkoholwerbung ausgesetzt sind, zu reduzieren."

So soll Alkoholwerbung in Radio und Fernsehen vor 22 Uhr verboten werden. In einem Monat soll die Alkohol-Gesetzgebung auf Basis des Vorschlages geändert werden.

 

Quelle: www.nordan.org (Nordic Alcohol and Drug Policy Network)

Vergleiche NACOA Neuigkeiten vom 13.9.13 und 15.11.13

 

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10.12.13 London: Handreichung für Schulen zum Umgang mit Kindern aus Suchtfamilien

Die englische Organisation ADFAM (Families, Drugs and Alcohol) hat eine Handreichung für Schulen herausgegeben, wie Kinder aus suchtbelasteten Familien besser erkannt und unterstützt werden können. Kernthesen des Manuals:

    - Substanzkonsum von Eltern ist weder ein Problem, das Schulen alleine lösen könnten, noch ist es ein Thema, vor dem sie die Augen verschließen dürfen.

    - Schulen haben sowohl die Verantwortung als auch die Fähigkeit, Kinder zu unterstützen, die von elterlichem Substanzkonsum betroffen sind.

    - Um sie zu schützen, sind keine Fachkenntnisse über Drogen oder Alkohol vonnöten, sondern solche zum Schutz des Kindeswohls.

    - Bestehende Strukturen und Richtlinien decken bereits einen Großteil des Arbeitsfeldes ab, aber zusätzliche Aufmerksamkeit ist notwendig.

     

    Das Manual kann in englischer Sprache hier heruntergeladen werden.

    Quelle: http://www.adfam.org.uk/

     

     

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    10.12.13 Boston: Strenge Alkoholpolitk reduziert Komatrinken

    Eine US-Studie belegt erstmals den Zusammenhang zwischen dem Niveau des Komatrinkens und der Alkoholpolitik verschiedener US-Bundesstaaten:

    "Wir haben heruausgefunden, dass Staaten mit strengerer Alkoholpolitik weniger Komatrinker haben als solche mit schwächerer Alkoholpolitik", sagt der Autor der Studie Dr. Timothy Naimi, außerordentlicher Professor an der School of Medicine and Public Health der Universität Boston.

    "Die meisten Staaten könnten bei der Eindämmung einer der häufigsten Ursachen von vermeidbaren Todesfällen besser abschneiden", sagt Naimi."Diese Studie zeigt, dass eine wirksame Politik die Lösung bei der Verminderung alkohobedingter Probleme ist." Nach Einschätzung Naimis könnte dies mehr bringen als Aufklärungsprogramme und Suchtbehandlungen in Kliniken.

    Quelle: www.livescience.com

     

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    05.12.13 Rheinfelden: Neues Angebot von KISEL

    Das Lörracher Projekt KISEL (Hilfen für Kinder und Jugendliche suchtkranker Eltern) hat ab sofort einen Ableger in Rheinfelden: Freitags von 15:00 bis 16:30 Uhr finden Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche im Jugendhaus des Kulturparks TUTTI KIESI statt. Die Anmeldung erfolgt über die Drogenberatungsstelle Lörrach: 07621 / 2085  oder KISEL mobil 0160 98 545 126; kids@drogenberatung-loerrach.de

    Mehr Infos hier

    Quelle: Drogenberatung Lörrach

     

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    03.12.13 Wuppertal: Spendenverdoppelungsaktion des Blauen Kreuzes erfolgreich

    Durch die Aktion "helfenx2" hat das Blaue Kreuz Spenden in Höhe von über 170.000 Euro für seine Suchtprävetion gesammelt. Mit diesen Geldern will das Blaue Kreuz Kinder und Jugendliche stark für ein Leben ohne Suchtmittel machen, unter anderem durch die Schulpräventionsarbeit "bluprevent". Darüber hinaus möchte das Blaue Kreuz einen Bundesjugendreferenten einstellen, der die bestehenden Projekte für Kinder aus suchtbelasteten Familien "Bärenstark" und "Drachenherz" gemeinsam mit "bluprevent" nach vorne bringt und miteinander vernetzt. 

    Mehr Infos hier

    Vergleiche Neuigkeit 12.08.13 

    Quelle: Blaues Kreuz in Deutschland e. V.

     

     

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    03.12.13 Berlin: Arbeitskreise zum Thema Kinder aus Suchtfamilien: Terminplan 2014

    Auch 2014 veranstalten Vista Wigwam und die Fachstelle für Suchtprävention im Wechsel den "AK Kinder aus suchtbelasteten Familen" und das "Forum Prävention und frühe Intervention bei Kindern aus suchtbelasteten Familien". Die fünf Veranstaltungen finden jeweils in den Räumen von Wigwam bzw. der Fachstelle statt.

    Termin- und Themenübersicht hier

    Der nächste Termin findet am 28. Januar ab 14:00 Uhr in den Räumen von Wigwam in der Stromstr. 47, 10551 Berlin statt. Thema ist der Fachaustausch zu den Kooperationsvereinbarungen zum Kinderschutz für Kinder aus
    suchtbelasteten Familien.

     

    Quelle: Vista Wigwam, Fachstelle für Suchtprävention Berlin

     

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    26.11.13 Berlin: Patenschaftsprojekte: gefragt und gefährdet

    Die Berliner Paten- und Mentoren-Angebote haben in einem Jahr 139.794 Stunden ehrenamtliche Förderung und Unterstützung organisiert. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Netzwerks Berliner Kinderpatenschaften e.V. unter 21 Patenschaftsvermittlern. „Es gibt immer mehr Paten- Vereine und -Programme, die offensichtlich einen Nerv treffen. Denn es finden sich immer mehr Menschen bereit, als zusätzliche Bezugsperson das Wohl und die Bildung von Kindern in schwierigen Lebensumständen zu fördern. Diese Entwicklung setzte sich auch in 2013 fort“, sagt Florian Stenzel, Vorstand des Netzwerks Berliner Kinderpatenschaften.

    Die größte Sorge ist die ungesicherte Finanzierung. „Eine zwiespältige Situation: Patenschaften sind gefragt - aber die ersten Anbieter müssen mangels Förderung ihre Arbeit einstellen.“

    Unter Unsicherheit bei der Finanzierung leidet auch das Berliner Patenschaftsprojekt "Vergiss mich nicht" für Kinder aus suchtbelasteten Familien. "Es gibt einfach keinen Paragrafen dafür. Wir bekommen immer gesagt, wie toll und wichtig unsere Arbeit ist, aber wenn es ums Geld geht, wird es schwierig", so Maren Koch, die das Projekt der Diakonie Berlin Stadtmitte leitet. Zur Zeit hat "Vergiss mich nicht" eine kleine Finanzierung aus Lottomitteln. Ab 2015 ist aber wieder alles offen. Das Projekt hat derzeit 16 Kinder aus suchtbelasteten Familien, denen ein Pate als Unterstützung zur Seite gestellt ist. 

    Quelle: Netzwerk Berliner Kinderpatenschaften e.V. und Projekt Vergiss mich nicht

     

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    15.11.13 Berlin: Robert Koch Institut: Alkohol und Tabak grösste Gesundheitsrisiken für Jugendliche

    Den allermeisten Kindern in Deutschland geht es gut. Das zeigen erste Daten der neuen Kinder- und Jugendgesundheitsstudie (KiGGS) des Robert Koch Instituts (RKI). Für die Studie wurden 16.000 Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern zu ihrer Gesundheit befragt. Demnach geht es ihnen 2013 gesundheitlich besser als bei er ersten Erhebung im Jahr 2006. So schätzen 94 Prozent der befragten Eltern den allgemeinen Gesundheitszustand ihrer Kinder als gut oder sehr gut ein, 88 Prozent der 11-bis 17-Jährigen kommen auch selbst zu dieser Einschätzung. Insgesamt nehmen Allergien bei ihnen zu, und es hapert an den Impfraten.


    Größte Gesundheitsrisiken: Alkohol und Tabak

    Bezogen auf die Alkoholerfahrungen von Jugendlichen, stellt KIGGS fest, dass die Konsumraten mit zunehmendem Alter rasch ansteigen: So haben 36 Prozent der 13-jährigen Mädchen und Jungen schon einmal Alkohol getrunken. Bei den 14-Jährigen sind es bereits 58 Prozent (Mädchen) und 49 Prozent (Jungen). Das Rauschtrinken (sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit) spielt ab dem 14 Lebensjahr eine Rolle bei vier Prozent der Mädchen und acht Prozent der Jungen. Bis zum 17. Lebensjahr steigert sich der Anteil der Rauschtrinker auf 23 Prozent bei den Mädchen und 43 Prozent bei den Jungen. 

    Beim Tabakkonsum von Jugendlichen stellt KIGGS im Vergleich zur Erhebung 2006 einen Rückgang um ca. zehn Prozent fest. Zwölf Prozent der Jugendlichen rauchen.

    Das RKI warnt: "Beide Verhaltensweisen gehören zu den wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren überhaupt. Im
    Jugendalter angenommene Gewohnheiten können dabei den späteren Alkohol-und Tabakkonsum vorzeichnen."
    Vergleiche dazu:
    NACOA Neuigkeiten vom 13.09.13
    Download KIGGS: hier
    Quelle: Ärztezeitung und Robert Koch Institut

     

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    14.11.13 Berlin: GVS-Studie: Selbsthilfe soll stärker familienorientiert werden

    In einer Forschungsstudie im Auftrag des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe (GVS) wurde anhand von Telefoninterviews ermittelt, welche Rolle die Themen Familie und Elternschaft in den Guppentreffen der Sucht-Selbsthilfeverbände Blaues Kreuz und Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe spielen. Laut Umfrage sind diese Themen demnach eher selten Gegenstand in den Gruppen, obwohl sich  48 % der Befragten eine stärkere Familienorientierung wünschten. Der GVS sieht angesichts des hohen Durchschnittsalters in den Selbsthilfegruppen und in Hinsicht auf die gewünschte stärkere Ansprache jüngerer Menschen Optimierungsberdarf in Richtung einer Familienorientierung in der Selbsthilfe.

    Mehr Infos hier

     

    Quelle: GVS-aktuell

     

     

     

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    13.11.13 Mülheim a. d. Ruhr: Fachkräfteaustausch und Gründung eines neuen Unterstützungsangebotes

    Die Diakonie Mühlheim lädt alle interessierten Fachkräfte zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch zum Thema "Unterstützung für Kinder von Sucht betroffener Familien" ein:

    Mittwoch, 20.11. 2013

    von 14.00 - 15.30 Uhr

    ins „Diakonie Am Eck"

    Kettwiger Str. 3, 45468 Mülheim

    Das Treffen soll dazu dienen, die Idee eines unterstützenden Gruppenangebotes für Kinder suchtkranker Eltern aufzugreifen und die Planungen dazu voranzubringen.

    Eine formlose Anmeldung wird erbeten unter Tel.: (0208) 3003-223 oder (0208) 3003-258

    E-Mail: ameyer[at]diakonie-muelheim.de oder thane[at]diakonie-muelheim.de

     

    Quelle: www.diakonie-muelheim.de

     

     

     

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    12.11.13 Bern: Plüschtieraktion für Kinder alkoholkranker Eltern

    Mit einer landesweiten Plüschtieraktion macht die Organisation Sucht Schweiz auf die schwierge Situation der auf mehrere Zehntausend geschätzten Kinder mit alkoholkranken Eltern aufmerksam. In der ganzen Schweiz werden während zweier Wochen an Postschaltern mittelgrosser und grosser Postfilialen Plüschtiere abgegeben. Mit der Aktion soll die Bevölkerung für die Situation dieser Kinder sensibilisiert und um Spenden gebeten werden.

    Mehr Infos hier

    Quelle: www.suedostschweiz.ch

     

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    07.11.13 Bonn: Kunstkalender zugunsten der Kita Schatzinsel

    Zwölf Künstler haben ihre Werke zugunsten der Bonner Kita Schatzinsel gespendet. Die Kita ist eine spezialisierte Einrichtung für Kinder aus suchtbelasteten Familien und wird vom Verein für Gefährdetenhilfe betrieben. Der Verein hat mit den gespendeten Kunstwerken einen Kalender gestaltet, der für 15 Euro erhältlich ist. Das Geld kommt der der Kita Schatzinsel zugute.  

    Die Originale können ab dem 7.11.2013 zehn Tage lang im LVR-Landesmuseum besichtigt werden. Danach werden Sie ebenfalls zugunsten der Kita Schatzinsel verkauft. Werkliste hier

    Der Kalender ist erhältlich über:
    Verein für Gefährdetenhilfe
    Öffentlichkeitsarbeit - Susanne Fredebeul und Cynthia Rühmekorf
    Telefon: 0228 98576-28
    fredebeul@vfg-bonn.de, ruehmekorf@vfg-bonn.de
    VFG gemeinnützige Betriebs-GmbH
    Am Dickobskreuz 6
    53121 Bonn
    www.vfg-bonn.de

    Mehr Infos hier

    Quelle: www.general-anzeiger-bonn.de und Verein für Gefährdetenhilfe

     

     

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    13.11.13 Kerpen: Nikotinkinder: Petition gegen Ausbeutung von Kindern durch die Tabakindustrie

    Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c der Realschule Kerpen haben eine Petition gestartet, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern durch die Tabakindustrie wendet. Nach Recherchen der Schüler ist Kinderarbeit auf vielen Tabakplantagen die Regel. Dabei leisten sie Schwerstarbeit zu Stundenlöhnen von durchschnittlich 1 Cent. Die Kinder nehmen während der Erntezeit über die Haut bis zu 54 Milligramm Nikotin pro Tag auf. Dies entspricht dem Inhalt von etwa 60 Zigaretten. Sie erleiden dadurch typische Symptome einer Nikotinvergiftung: starke Kopf- und Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Husten, Atemnot, Depressionen und bleibende Gehirnschäden. Hinzu kommen Erkrankungen durch den direkten Kontakt mit Pestiziden. Schutzmaßnahmen oder eine ausreichende Gesundheitsfürsorge gibt es nicht.

    In Ihrer Petition fordern die Schülerinnen und Schüler aus Kerpen von der Tabakindustrie ein Ende ausbeuterischer Kinderarbeit. Die Bundesregierung müsse Ihren Einfluss auf die Industrie geltend machen. 

     

    Mehr Infos hier

    Unterstützung der Petition hier

     

    Quellen: Change.org und netzfrauen.org

     

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    30.10.13 Hannover: Neues Werkbuch Präventionskette erschienen

    Die Landesvereinigung für Ge­sund­heit & Aka­de­mie für Sozialmedizin Nie­der­sach­sen hat eine Handreichung für den Aufbau von Präventionsarbeit in den Kommunen herausgegeben. Das Werkbuch Präventionskette richtet sich an die Fachebene, die ei­ne Prä­ven­ti­onskette vor Ort plant, steuert, koordiniert, begleitet und mitträgt. Das Werkbuch ist auch für Po­li­ti­ke­rin­nen und Po­li­ti­ker in­te­res­sant, weil sie viele Informationen und gute Argumente liefert. Es kann kostenlos gegen Potokosten bei der Landesvereinigung für Ge­sund­heit & Aka­de­mie für Sozialmedizin Nie­der­sach­sen bestellt werden (info@gesundheit-nds.de ).
    Mehr Infos und auch eine direkte Downloadmöglichkeit finden sich hier

    Quelle: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

     

     

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    23.10.13 Berlin: Neue Veröffentlichungen zum Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen

    Der evangelische Verein Sonnenhof in Berlin Spandau weist auf folgende neue Veröffentlichungen zum Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen hin:

     

    Broschüre der Bundesdrogenbeauftragten zu den sozialrechtlichen Ansprüchen von Menschen, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden: hier

     

    Leitlinie zur Diagnose von FASD im Deutschen Ärzteblatt: hier

     

    Überblicksartikel über FASD sächsischen Ärzteblatt: hier 

     

    Einführung in die Problematik der sozialpsychiatrischen Versorgung von Erwachsenen mit FASD: hier

     

    Interview mit einer erwachsenen von FASD betroffenen jungen Frau: hier

     

    Quelle: Evangelischer Verein Sonnenhof

     

     

     

     

    Üb 

     

     

     

     

     

     

     

     

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